Agrargenossenschaft ''Höhe'' eG
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 Unsere Tierproduktion

In der Tierproduktion arbeiten derzeit 14 Kollegen im anerkannten Beruf Tierwirt/in. Angeführt werden diese von unserem Herdenmanager, Herrn Heino Schmidt. Auch die Ausbildung in der Tierproduktion, findet permanent ihre Anwendung. So haben Azubis in der Milchwirtschaft gute Chancen auf Übernahme in ein festes Arbeitsverhältnis. 

 

 

 

 

 

 

Auszubildene Cindy, im 1. Ausbildungsjahr, beim antränken eines frisch geborenen Kalbes.

In unserer, im Jahre 1974 fertig gestellten Milchviehanlage, kümmern wir uns heute, nach wie vor um ca. 540 Milchkühe plus der entsprechenden eigenen Nachzucht. So hat zwar mit den Jahrzehnten die Tierplatzanzahl abgenommen, aber dafür sind heutige Kühe der Schwarz-Bunt Holstein Rasse auch wesentlicher Größer und haben mehr Platz bekommen. So hat jedes Tier, jederzeit, einen Liegeplatz, kann sich in den Gängen, innerhalb ihrer Gruppe, frei bewegen und hat jederzeit Zugang, zu täglich frischen Futter.

Rinder werden innerhalb des Stalles in mehere Gruppen unterteilt. Das ist notwendig, da diese je nach Alter und Leistung, unterschiedliches Futter, sogenannte Rationen, bekommen. Der gesamte Stall ist mit Über-Kopf-Bandfütterung ausgestattet. Via Bänder zu den einzelnen Futtertischen, wird das vom Fütterer vorbereitete Futter aus den Silos, in den Stall gefördert und gleichmäßig verteilt. Seit 2008 ist diese Bandfütterung völlig automatisiert und wird bis auf Wartungs -und Pflegearbeiten nur noch überwacht. 

 

 

 

Das vom Fütterer zusammengestellte Futter vieler einzelener Komponenten wie, Mais -und Luzernesilage, Raps -sowie Getreideschrote und diversen Mineralien wird in einem Futtermischwagen vorgemischt. Am Ende wird die TMR = TotaleMischRation in die Dosierer der Bandfütterung übergeladen. Von diesen gelangt das Futter anschliessend in den Stall.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zweimal am Tag müssen unsere ``Lady's´´ zum melken.

Dabei hilft uns ein 2x 8 Reihen Fischgrätenmelkstand der Firma Impulsa.

 

Allerdings Bedarf es viel Arbeit bis zum Melken und dem Besitz einer erfolgreichen Milchkuh. Auch um die Kälber und die gesamte Nachzucht kümmern wir uns allein. Können somit Stolz behaupten, dass unsere Milch, vom Anfang bis zum Ende aus einer Hand ist. Als vollwertiger, Landwirtschaftlicher Betrieb im klassischem Sinne, sind wir angefangen von der Futterproduktion, über die Nachzucht, der Gewinnung der Milch und Wiederverwertung der anfallenden Gülle, völlig Autark und wirtschaften somit, in einem geschlossenen Biologischen -sowie Ökonomischen Kreislauf.

 

 

Nach einigen Tagen in Kälberboxen, die in der kritischen Nachgeburtsphase, der besseren Kontrolle der Tiere dienen, geht es in die Gruppenhaltung. Hier können die jungen Rinder, ähnlich eines Kindergartens bei uns Menschen, spielen, schlafen und Blödsinn machen. Über Transpondern an ihren Halsbändern, erhalten die Kälber, entsprechend ihres Alters, genau die Menge an Milch, an Automaten, die sie benötigen, um satt und Fit zu werden.

Nach ca. 60 Tagen, geht es für die nun heranwachsenen Teenager, in einen separaten Jungrinderstall. Hier können sie weiterhin in Gruppen, ihren jungen und ungebremsten Gemüt freien Lauf lassen. Ausserdem öffnen sich in den Sommermonaten, zusätzlich die großen Pforten, so dass alle die Möglichkeit haben, raus an die frische Luft zu kommen. Von den angrenzenden Straßen unseres Betriebes, kann man das gut beobachten. In diesem Stall, bleiben die heranwachsenen Milchrinder, bis zu ihren 12. Lebensmonat.

Unsere Esel Mia, Max und Leo stehen abwechselnd bei den Jungrindern draußen auf der Koppel, um auf Sie aufzupassen. Esel sind sehr anpassungsfähige und soziale Wesen, die ihre Herde kämpferisch gegen Eindringlinge, wie Wölfe verteidigen.

 

 

Nicht nur die Rinder und Esel fühlen sich bei uns wohl, sondern auch die Ziegen und Schafe, als offizielle Maskottchen der Milchtankstelle ``BeckyStein´´

 

Aber auch angehende Jagdhunde begleiten uns von der ersten Stunde an, andere inspizierten den Hof gemütlich während Dachdeckerarbeiten am Hauptstall und waren jedermann Freund.

-Nach einer Idee von unserer Mitarbeiterin Nora Steinberg-

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